Ursache Erdnussallergie

Leider gibt es Menschen die eine Lebensmittelallergie besitzen. Auch wenn das weniger Menschen sind als allgemein angenommen. Momentan haben ca. 1% der deutschen Bevölkerung eine Lebensmittelallergie. Diese Allergien können Lebensbedrohlich für die betroffenen Personen werden.

Erste Hilfe Mittel Verspüren Sie beim Genuss von Erdnüssen irgendeine allergische Reaktion, rufen Sie sofort eine Arzt. Den mit Lebensmittelallergien ist nicht zu scherzen. Um das Risiko zu mindern, sollte in jeder Hausapotheke Erste-Hilfe-Mittel besitzen. in Schulen beispielsweise sollte dies zur Erste-Hilfe-Ausrüstung gehören. Allergien dämpfende Mittel erhalten Sie auch rezptfrei in ihrer Apotheke

Die Erdnuss  ist ein besonders problematischer Allergie Auslöser? 

Hintergrund ist nicht allein, dass circa ein Prozent der Bevölkerung an einer Erdnuss Allergie leiden, sondern insbesondere, das bei den Erdnüssen allergische Reaktionen bereits ab extrem geringen Konzentrationen entstehen können. Häufig reichen bereits Mikrogrammmengen aus, damit lebensbedrohliche Symptome bei dem Betroffenen auftreten. Nachteilig ist auch, dass Erdnuss Allergien meistens ein Leben lang bestehen bleiben. 

Beschwerden Symptome der Erdnussallergie sind Beschwerden in den Atemwegen, Durchfall  oder auch alleine Übelkeit sind  möglich, ebenso Erbrechen und Herzrasen, Schwindel und Veränderungen an der Haut. Hauterscheinungen können sein: Urtikaria, Neurodermitisschub und Quinke-Ödem. In extremen Fällen können Bewusstlosigkeit und lebensbedrohliche Schockzustände auftreten. 

Nachweis der Erdnussallergie Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob sie nun eine allergische Reaktion hatten oder nicht, lassen Sie dringend einen Allergietest beim Arzt machen. Nur so kann man sichergehen, dass man auch wirklich gegen das jeweilige Produkt allergisch ist.

Allergologen können aus einer  Vielzahl von Allergien mittels unterschiedlicher Hautuntersuchungen und Blutuntersuchungen und auch mithilfe von die diätischer  Verfahren nachweisen, ob es sich wirklich um eine Erdnussallerige handelt. Blutuntersuchungsmethoden sind zum Beispiel der Pricktest und der IgE-Test

Was kann man gegen eine Erdnuss Allergie tun? 

Die wichtigste Änderung ist eine Umstellung der Ernährung. Erdnüsse dürfen ab dem Zeitpunkt der Feststellung der Allergie nicht mehr verzehrt werden, weder als Ganzes, noch in verarbeiteter Form oder auch nur als kleine Zugabe in Bestandteilen des Essens. Die Umstellung ist nicht sehr einfach und bedarf in der Regel einer individuellen Ernährungstherapie bei einem dafür ausgebildeten   Allergologen schon Fachkraft. Fragen Sie Ihre Krankenkasse nach einer Fachkraft in Ihrer Region. 

Die Schwierigkeit Erdnüsse zu meiden Bei fast keinem anderen Allergieauslöser ist es so schwer, eine Erdnussdiät auch durchzuführen. Hintergrund ist, dass Erdnüsse als Zutaten in den verschiedensten Lebensmitteln oft in nur kleinen Dosierungen mit verarbeitet werden. So sind Erdnüsse zum Beispiel in ganz vielen Süßigkeiten enthalten. 

Da die Erdnussallergie bereits bei so geringen Dosierungen eintritt können Allergieschübe bereits ausgelöst werden, wenn für die Produktion von Lebensmitteln gemeinsam genutzte Produktionsanlagen der Grund sind. So sind plötzlich eigentlich erdnussfreie Lebensmittel nicht mehr frei von Erdnüssen. Hersteller schützen sich dagegen, indem sie ganz häufig auf die Packung schreiben:“ Dieses Lebensmittel kann Spuren von Erdnüssen enthalten. Dieses kleine Wort ´´kann´´ schließt dann den Verzehr für Sie aus. Die Erläuterungen der Hersteller auf der Verpackung oder in der Beilage zur Verpackung sind in der Regel sehr klein gehalten, so dass es kaum auffällt. Das erschwert  sehr eine Erdnussdiät einzuhalten. Im Laufe der Zeit wächst aber die Erfahrung bei den Betroffenen. In den Beratungsstellen  beziehungsweise bei den Allergologen erhalten Sie auch eine Liste mit Produkten, die  sie auf jeden Fall meiden müssen. 

Habe ich eine generelle Nussallergie? 

Wenn sie gegen Erdnüsse allergisch sind müssen Sie nicht zwangsläufig auch gegen andere Nüsse allergisch sein. Andere Nüsse wie Cashewnüsse, Paranüsse, Makadamianüsse, Pekanüsse, Mandeln, Pistazien, Walnüsse oder Haselnüsse können ihre Allergie aus lösen; es ist aber nicht so häufig. Kreuzreaktionen von Erdnüssen mit anderen Nussarten sind aber immer möglich.

 Stellen Sie fest ob sie dagegen auch allergisch sind nehmen Sie als ersten Test jedoch immer nur eine ganz winzigen Menge. Die Dosierung können sie beim fortgeschritten Versuch erhöhen. Falls eine Allergiereaktion auftauchen sollte, konsultieren Sie sofort den Arzt. Besser ist es auf jeden Fall solche Tests mit einem Facharzt abzusprechen.


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